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Andrea Schulze-Moews an der Universität Graz

München, 18. Mai 2016 – „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ – solche abstrakten Fragen beschäftigen GeisteswissenschaftlerInnen, das ist gängiges Vorurteil. Eine Karriere in der Wirtschaft wird ihnen nur selten zugetraut. Tatsächlich verfügen AbsolventInnen geisteswissenschaftlicher Disziplinen aber über viele Kernkompetenzen für eine Managertätigkeit: Sie denken in großen Zusammenhängen und gehen Themen lösungsorientiert, strukturiert und methodisch an. Darüber hinaus beherrschen sie die Tools der Recherche und Analyse und sind dabei kreativ, belastbar und flexibel. „Hochkarätige Managementleistungen von Geisteswissen-schaftlerInnen sind durch zahlreiche Beispiele in internationalen Unternehmen belegt“, erklären die Professorin Dr. Renate Pieper und die Personalberaterin Dr. Andrea Schulze-Moews – beide Historikerinnen. Zusammen mit der Kirchhoff Kompetenz GmbH haben sie das Format „Geisteswissen schafft Wirtschaft“ entwickelt. Prof. Renate Pieper hat es 2015 an der Uni Graz auf den Weg gebracht. Im April bekamen  Promovenden dort zum zweiten Mal die Gelegenheit, ihre Business-Talente international erfolgreichen Management-persönlichkeiten zu präsentieren.

Dr. Andrea Schulze-Moews, Principal bei LAB&Company, übernahm auch dieses Jahr die elementare Aufgabe, den DoktoradInnen praxisnahe Tipps und eine erste Orientierung zur Profilschärfung für die Businesswelt zu geben. Als promovierte Historikerin mit langjähriger Berufserfahrung in der Beratung schlägt sie die Brücke zwischen GeisteswissenschaftlerInnen und den EntscheiderInnen aus der Wirtschaft.

Neben wertvollen Hinweisen für eine erfolgreiche Bewerbung können die DoktorandInnen auf der Tagung beim „Kirchhoff-Business-Simulator“ anhand von komplexen Aufgaben-stellungen aus dem Businessalltag Lösungen erarbeiten. An diesen Beispielen aus der Berufspraxis werden über die vorgeschlagenen Lösungswege schnell die Stärken und Kompetenzen der KandidatInnen offensichtlich. Konkrete Fragestellungen betreffen unter anderem, wie die optimale Projekt-Priorisierung aussieht, wie Aufgaben und Organisations-strukturen eines schlagkräftigen und kostengünstigen Kompetenzzentrums gestaltet sind oder wie man eine Unternehmensgründung im Ausland aufbaut.

Die Veranstaltung erfreut sich zunehmender Beliebtheit: Die Zahl der WirtschaftsteilnehmerInnen wächst und weitere Universitäten werden auf das Format aufmerksam. Für 2017 ist eine dritte Tagung geplant: Sie soll mit einem deutlich größeren Umfang dem wachsenden Interesse aus dem Businessumfeld Rechnung tragen.

„Geisteswissen schafft Wirtschaft“ ist eine Kooperation der Karl-Franzens-Universität Graz (Prof. Dr. Renate Pieper), dem Career Center, dem DocService, dem Forschungs-management, dem Dekanat der Geisteswissenschaftlichen Fakultät und der Österreichischen Hochschülerschaft, sowie Dr. Andrea Schulze-Moews (LAB&Company) und Dipl. Ing. Bernd Kirchhoff (KIRCHHOFF KOMPETENZ GmbH).