LAB Lachner Aden Beyer & Company

Joschka Fischer als Gastredner bei Penrhyn-Jahrestagung

  • Ex-Außenminister spricht in Düsseldorf über Spätfolgen der 68er-Generation
  • Mehr als 150 hochkarätige Gäste aus der ganzen Welt bei LAB

Düsseldorf, 4. Mai 2007 — „Die 68er und ihre Spätfolgen – die Ursache für den Niedergang unserer Leistungsgesellschaft?” – das war das zentrale Thema der Abendveranstaltung im Rahmen des 27. Penrhyn Annual Meetings am 4. Mai im Steigenberger Parkhotel Düsseldorf. Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer hielt vor mehr als 150 Gästen aus der ganzen Welt eine packende Rede. Der TV-Sender PHOENIX war mit einem Ü-Wagen vertreten und übertrug einen 12-minütigen Ausschnitt der Veranstaltung noch in seiner Abendsendung „Der Tag.”

Eingeladen hatte die internationale Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company als deutscher Partner des globalen Penrhyn Netzwerks, ein Zusammenschluss von 21 unabhängigen Executive Search Gesellschaften mit Büros in 25 Ländern weltweit.

Moderiert von Michael Krons, ZDF, sorgte der Vortrag von Joschka Fischer im späteren Verlauf des Abends für teilweise kontrovers geführte Diskussionen unter den Führungskräften aus Politik und Wirtschaft. „Wir stellen seit geraumer Zeit fest, dass viele Führungskräfte die vermeintlich geringe Leistungsfähigkeit der deutschen Gesellschaft unmittelbar auf die laxe Einstellung der 68er-Generation in Bezug auf Leistungsbereitschaft, Flexibilität, Respekt und Disziplin zurückführen”, sagt Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. Diese Bewertung wollte LAB & Company konstruktiv hinterfragen. Denn längst sitzt die Generation der 68er – egal ob Sympathisant oder Gegner – an den Hebeln der Macht von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. „Die überwältigende Resonanz hat uns gezeigt, dass dieses Thema genau vier Jahrzehnte nach dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg aktueller ist denn je”, so Aden.

Wie deutsche Führungskräfte die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der 68er bewerten, hat LAB & Company auch im Rahmen seines 11. Managerpanels untersucht. Die Ergebnisse der Umfrage unter mehr als 700 Spitzenmanagern sind von der Financial Times Deutschland am 1. Juni 2007 veröffentlicht worden (siehe auch LAB-Pressemitteilung vom 1.6.2007).