Hauptgrund für die geringen finanziellen Folgen dürfte vor allem eine weltweit gut funktionierende Telekommunikations-Infrastruktur sein. „Viele unserer Mitarbeiter waren in außereuropäischen Ländern gestrandet. Durch eine durchgängige IT-Infrastruktur konnten aber alle arbeiten“, berichtet ein Umfrage-Teilnehmer. „Ich erwarte eine nachhaltige Verhaltensänderung und zunehmende Substitution insbesondere von kurzen Flugreisen zugunsten von Online- und Videokonferenzen“, sagte ein anderer.
„Anders als beim 11. September 2001 sehen die Führungskräfte diesmal keine substanzielle Krise. Eher vertrauen sie auf die Chance, die Delle schnell ausgleichen zu können“, sagt Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. „Manche Manager haben dem Flugverbot sogar etwas Gutes abgewinnen können: So mancher bekam durch ausgefallene Meetings Zeit geschenkt.“