17. LAB Managerpanel Selbstmarketing im Internet ist für Manager selbstverständlich

Neun von zehn Führungskräften beschäftigen sich damit, welche Informationen im Internet über sie vorliegen. Das sind 11% mehr als noch vor knapp zwei Jahren. Ein Drittel der Manager verfolgt sein Online-Image sogar regelmäßig. Das sind Ergebnisse des 17. LAB Managerpanel, durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company in Koorperation mit der „Wirtschaftswoche“.

Düsseldorf, 01. Juni 2009 — Neun von zehn Führungskräften beschäftigen sich damit, welche Informationen im Internet über sie vorliegen. Das sind 11% mehr als noch vor knapp zwei Jahren. Ein Drittel der Manager verfolgt sein Online-Image sogar regelmäßig. Das sind Ergebnisse des 17. LAB Managerpanel, durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company in Kooperation mit der „Wirtschaftswoche“.

Die Führungskräfte nehmen ihre Online-Reputation sehr ernst: 71% beurteilen sie als wichtig oder sehr wichtig. „Sie ist schließlich die persönliche Visitenkarte“, begründet einer der Teilnehmer. Konsequent: 48% der Manager gestalten ihren Ruf im Internet mit, etwa durch Pflege eigener Blogs und Websites, durch Einträge bei Online-Communitys oder Kommentierungen von Blog-Einträgen. Vielfach geschieht das Online-Branding jedoch auch nur reaktiv. „Wirklich wichtig ist eine defensive Sichtweise, nämlich die Sicherstellung, dass keine falschen und privaten Infos im Netz auftauchen“, sagt einer der Teilnehmer. Ein anderer: „Wichtig ist die Kontrolle der verfügbaren Informationen.“

„Dieser Ansatz ist so verständlich wie hoffnungslos“, sagt Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. „Das Internet ist unkontrollierbar.“ Er empfiehlt daher einen aktiven Ansatz. „Eine Menge positiver Einträge bewirkt, dass nachteilige Informationen verdrängt werden.“ Auch sein Unternehmen verfolgt das Online-Image potenzieller Kandidaten. „Viele Auftraggeber prüfen unsere Empfehlungen über Google & Co. Da müssen wir wissen, welchen Ruf unsere Kandidaten im Netz besitzen.“ Da Spitzenmanager zunehmend zur Marke würden, sei auch der Online-Wert dieser Marke wichtig.

Das sehen auch die befragten Führungskräfte so. 90% glauben die Bedeutung der Online-Reputation werde zunehmen. „Da sich das Internet immer mehr zur bevorzugten Informationsquelle entwickelt, wird neben dem persönlichen und physischen auch das virtuelle Erscheinungsbild wichtiger“, sagt stellvertretend einer der Befragten.